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17. Dezember 2020Schnecke 110: Hört künstliche Intelligenz besser? – Wie die Digitalisierung die Hörversorgung verändertEgal, ob Apps zur Früherkennung von Krankheiten oder personalisierte Therapien: Intelligente Systeme erweitern die Möglichkeiten der Ärzte enorm.Es ist beeindruckend, wie Maschinen und Computer anhand von Daten selbst lernen. Sie werden immer besser und sind uns teilweise schon jetzt überlegen. Ein Klassiker: Das Duell Mensch gegen Maschine, beispielsweise im Schach. Dieses Potenzial gilt es auch im Bereich der Medizin zu nutzen. Durch den Einsatz von intelligenter Software werden dort zahlreiche Behandlungsmethoden fortlaufend weiterentwickelt. In Zukunft soll eine virtuelle Hörklinik auf dem Smartphone Menschen mit Hörbeeinträchtigung Informationen darüber geben, ob eine Hörversorgung notwendig ist und welche Hörerfolge zu erwarten sind. Auch hochpräzise Operationsroboter sind bereits im Einsatz. Hier soll es künftig weitere Automatisierungen geben. Ebenfalls auf dem Vormarsch: die intelligente Sprachanalyse. Durch Verfahren des maschinellen Lernens in Kombination mit verschiedenen Daten und Modellen gibt es jetzt schon die Möglichkeit, aus dem Audiosignal menschliche Emotionen und sogar Gesundheitszustände zu erkennen. Diese Technologie wird in der akustischen Szenenanalyse für eine Personalisierbarkeit und intuitive Steuerbarkeit von Wearables angewendet. Einfühlsame Hörsysteme sind also keine bloße Vision mehr. In welchen Bereichen des Hörens künstliche Intelligenz außerdem zum Einsatz kommt und wie die digitale Transformation die Hörversorgung verändert, lesen Sie in der aktuellen Schnecke. Weitere Themen in Schnecke Nr. 110 sind:
Redaktion Schnecke/Schnecke-Online gGmbH Redaktioneller HinweisDie Fachzeitschrift Schnecke wird seit 1989 von der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft DCIG – www.dcig.de – herausgegeben. Die Zeitschrift informiert Leser im deutschsprachigen Raum über die Themen Cochlea-Implantat (CI), Schwerhörigkeit, Taubheit, Tinnitus, Hörgeräte und Hör-Hilfsmittel. Fachbeiträge und Erfahrungsberichte von Betroffenen vermitteln tiefe Einblicke in die Problematik von Hörschädigungen und in ihre Bewältigung. Zugleich bietet die Zeitschrift ihren Lesern ein Forum und vielfältige Kontaktmöglichkeiten. Die Schnecke erscheint viermal jährlich mit einer aktuellen Auflage von 5.500 Exemplaren. |
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